Hafenverbot für Kreuzfahrt-Schiffe

In Norwegen gilt ab 2026 ein Hafenverbot für Kreuzfahrtschiffe mit Schwerölantrieb. Da die Kreuzfahrtschiffe immer größer und die meisten Schiffe mit Schweröl angetrieben werden, hinterlassen diese mehr und mehr Stickoxide und Feinstaub. Nun hat das norwegische Parlament beschlossen, dass ab dem Jahr 2026 nur noch emissionsfreie Kreuzfahrtschiffe rund um Norwegen kreuzen dürfen. Dies hat große Konsequenzen für die Reedereien. Denn diese müssen ihre Kreuzfahrtschiffe umrüsten und auf die neuen Umwelttechnologien anpassen.

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Hafenverbot für Kreuzfahrtschiffe mit Schwerölantrieb

Bereits seit einigen Jahren war ein Hafenverbot in Norwegen für Kreuzfahrtschiffe mit Schwerölantrieb in Planung. Nun steht fest, dass nur noch emissionsarme Kreuzfahrtschiffe mit Strom- oder Wasserstoff-Antrieb die norwegischen Metropolen, wie Bergen oder Alesund, anfahren dürfen. Mit dem neuen Verbot soll die Umwelt Norwegens geschützt werden. Denn Schiffe, die mit Schweröl angetrieben werden, stoßen jede Menge CO2 und Stickoxide aus, die zu Luftverschmutzungen führen.

Emissionsfreie Schiffe mit Strom- oder Flüssiggasantrieb (LNG) gibt es bislang nur wenige. AIDAnova von AIDA Cruises zählt bislang als einziges Kreuzfahrtschiff, welches mit Flüssiggas betrieben wird. Ebenso kreuzt die E-Ferry namens „Future of the Fjords“ seit Mai 2018 rund um Norwegen. Neben AIDA Cruises springen auch noch viele weitere Reedereien auf den Bau von emissionsfreien Schiffen auf. So haben bereits MSC Cruises, Costa Kreuzfahrten, P&O Cruises und Carnival Cruise Line emissionsarme Schiffe mit Flüssiggasantrieb bei den Werften in Auftrag gegeben.

Was haltet ihr vom neuen Hafenverbot? Findet ihr das Hafenverbot für Kreuzfahrtschiffe mit Schwerölantrieb in Norwegen gut oder schlecht? Erläutert mir eure Meinung gerne in den Kommentaren!

Hafenverbot für Kreuzfahrtschiffe mit Schwerölantrieb

Foto: Shutterstock

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