Verschwundene Kreuzfahrt-Passagiere: Amerikanischer Verein setzt sich für Aufklärung ein

Tragisch – Seit Anfang des Jahres sind 13 Menschen auf einer Kreuzfahrt verschwunden und ums Leben gekommen! Fachleute gehen davon aus, dass die Dunkelziffer noch höher ist. Laut Statistik des kanadischen Soziologieprofessors Ross A. Klein sind seit Anfang des Jahres 2000 159 Menschen über Bord gegangen – Passagiere und Crewmitglieder gleichermaßen. Davon konnten nur 33 gerettet werden.

Vermisst auf See – Verschwundene Passagiere auf Kreuzfahrten

Die Schlagzeilen „Mann über Bord“ und „Vermisst auf See“ versuchen viele Reedereien zu vertuschen und zu vermeiden! Die Ursache über solch einen erschreckenden Hergang bleibt meist offen. Ob Unfall, Verbrechen oder Selbstmord – In vielen Fällen bleibt solch ein Sturz über Bord ungeklärt. Wie zum Beispiel auch bei der 62 jährigen Kreuzfahrerin aus Hamburg, die 2006 an Bord der Queen Elizabeth verschwand!

Ein amerikanischer Verein namens International Cruise Victims Association (ICV) setzt sich nun dafür ein, diese Fälle aufzuklären! Der Verein wurde von Kendall Carver gegründet, der seine 40-jährige Tochter Merrian bei einer Alaska Kreuzfahrt im August 2014 verlor. Die Leiche der Frau wurde nie gefunden und auch ihr Tod nie geklärt! Der Verein weist Mitglieder aus insgesamt 20 verschiedenen Ländern auf und übt Druck auf die Reedereien und den US-Kongress aus. Ziel des Vereins ist es, ein ähnliches Gesetz auf die Beine zu stellen, wie der von Präsident Obama unterzeichnete Cruise Vessel Security and Safety Act. Hierbei muss jeder Vermisster und jedes Verbrechen auf einem Kreuzfahrtschiff innerhalb von 4 Stunden dem FBI und der amerikanischen Küstenwache gemeldet werden! Ganz egal, wo das Kreuzfahrtschiff registriert ist! Ebenso versucht der Verein eine anständigen Regulierung der Sicherheit auf See zu erzwingen.

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