AIDA General Manager Sven Fahle im Portrait

Wir wachsen nicht, wenn die Dinge einfach sind

Ein neues Schiff in Dienst zu stellen ist für Sven Fahle schon beinahe ein alltäglicher Job. AIDAprima ist das achte Schiff der Flotte, das der General Manager auf den Seeweg bringt. Dass er für AIDA Cruises ein echter Glücksgriff ist, erfahrt ihr im folgenden Portrait, das mir AIDA dankenswerterweise exklusiv für euch zur Verfügung gestellt hat. Viel Spaß beim Lesen!

AIDA General Manager Sven Fahle im Portrait

„Wir wachsen nicht, wenn die Dinge einfach sind. Wir wachsen, wenn wir Herausforderungen gegenüberstehen.“ AIDA General Manager Sven Fahle hätte sich kein besseres Lebensmotto aussuchen können. Fast könnte man meinen, ihm würde etwas fehlen, wenn er kein Problem zu lösen hätte. Wobei ihm auch das Wort Problem nicht über die Lippen kommt. „Es gibt Herausforderungen, und die muss man meistern“, sagt der 43-Jährige schlicht, aber bestimmt.

Jedes Mal, wenn beim Start eines neuen Schiffes alle Herausforderungen gemeistert sind, die solch ein Ereignis mit sich bringt – die Betten bezogen, die Handtücher gefaltet, Gläser poliert, Restaurants bestuhlt, Lebensmittel an Bord, Klimaanlagen programmiert, Wasser im Pool erwärmt, die Showacts vorbereitet – kurz: wenn jeder Gast genau das Ambiente vorfindet, das er erwartet hat, und das Schiff wie geplant den Hafen verlassen kann, dann liegt das nicht zuletzt daran, dass General Manager Fahle den Überblick behält. Er macht – vielleicht typisch für jemanden aus dem Ruhrpott – nicht viel Wind um seine Arbeit, sondern erledigt sie. Was in seinen Worten einfach klingt, wäre wohl ohne die passende Einstellung und eine ordentliche Portion Erfahrung kaum so leicht zu bewältigen. AIDAprima ist das achte Schiff, bei dessen Indienststellung er tatkräftig mitwirkt.

Dabei ist seine Zugehörigkeit zum AIDA Team ein echter Zufall. Nur, weil eine Freundin als Erzieherin auf der damaligen „MS Astor“ jobbte und er als mitreisender Angehöriger irgendwo zwischen Crew und Passagier rangierte, lernte er das Schiff von beiden Seiten kennen und fand Gefallen an der Arbeit auf See. Weil er zupackte und die Arbeit nicht liegen ließ, bot ihm die Reederei einen Job an. Der gelernte Kaufmann und Bilanzbuchhalter griff zu. Aus einem geplanten Jahr hinter der Rezeption als First Purser (Zahlmeister) wurden schnell dreieinhalb, in denen er drei Weltreisen mitmachte und innerhalb von wenigen Monaten bis zum Chief Purser aufstieg.

„Nachts habe ich gearbeitet, tagsüber die Umgebung der Liegehäfen erkundet“, erzählt der Duisburger mit der Affinität fürs Meer. Dann nahm er sich eine Auszeit, zog mit dem Rucksack durch Australien, war kurzzeitig Eventmanager in Dubai, begann ein Hotelfachstudium – und landete wieder auf einem Schiff. Seit 2002 ist Sven Fahle Chief Purser, seit 2014 General Manager bei AIDA Cruises. Damit ist er direkt dem Kapitän an Bord unterstellt und verantwortlich für die gesamte Crew und das gesamte Schiff. Egal, ob es sich um die ordentlichen Kabinen, die Restaurants und Bars, die Ausflüge, das Entertainment oder auch den Sport- und Wellnessbereich handelt: Überall hat Sven Fahle seine Finger im Spiel. 

Fragt man ihn nach seinen beeindruckendsten Reiseerlebnissen, nennt er ohne lange Überlegung eine Fahrt von Warnemünde über Norwegen, die Färöer Inseln, Grönland und Neufundland nach New York; vor allem der Anblick der Eisberge vor Grönland habe ihn schwer bewegt. Aber auch Papua-Neuguinea, Australien und die südchilenischen Fjorde rechnet er zu seinen persönlichen Top Ten. Seinen Urlaub allerdings, den verbringt der Vielgereiste ganz heimatverbunden in Duisburg. Am liebsten unterwegs mit Familie, Patenkind und Freunden an Rhein und Ruhr. Bodenständig, wie man es von den Menschen aus dem Ruhrgebiet gewohnt ist.

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