Rettungseinsatz: Freiwillige Seenotretter befreien manövrierunfähigen Krabbenkutter aus Gefahr

In der Nacht zum Freitag, 27. März 2015, sind die freiwilligen Seenotretter der Station Eiderdamm zum Rettungseinsatz gekommen. Das Seenotrettungsboot PAUL NEISSE der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) nahm einen manövrierunfähigen Krabbenkutter mit drei Berufsfischern an Bord südlich von St. Peter-Ording auf den Haken. Im Schlepp erreichten der Kutter und die drei Fischer an Bord sicher das Eidersperrwerk.

Gegen 1 Uhr in der Nacht erfuhr die Seenotleitung Bremen der DGzRS von der misslichen Lage der Fischer. An Bord des Krabbenkutters „Odin I“ (Heimathafen Tönning) war die Kühlwasserpumpe ausgefallen. Weil sich infolgedessen die Maschinenanlage nicht mehr bedienen ließ, konnten die Fischer keinen Anker werfen.

Südöstliche Winde um vier Beaufort (bis 28 km/h Windgeschwindigkeit) und der im Revier stehende Tidenstrom drückten den Havaristen in die Nähe der Sandbänke, die der Küste südlich von St. Peter-Ording vorgelagert sind. Dort kam der Kutter fest.

Die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes PAUL NEISSE benötigte etwa eine Stunde, um die Fischer zu erreichen. „Es bestand die Gefahr, dass Wind und Tide den Kutter immer höher auf die Sandbank schieben“, berichtet Bootsführer Olaf Petersen.

Die freiwilligen Seenotretter stellten routiniert eine Leinenverbindung her und nahmen die „Odin I“ auf den Haken. Mit diesem Rettungseinsatz brachten sie den Kutter und seine dreiköpfige Besatzung sicher zum Eidersperrwerk. Gegen 4.20 Uhr meldete sich die PAUL NEISSE wieder „klar P 3“ – einsatzbereit auf Station.

[db]

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