Nato-Manöver: Tanker "Spessart" im Schwarzen Meer

Im Schwarzen Meer startet heute ein dreiwöchiges Nato-Übungsmanöver. Neben simulierten Anti-U-Boot-Angriffen stehen auch Attacken anderer Boote mit auf dem Programm. Aber nicht nur die deutsche Beteiligung erpobt sich hier auf dem Schwarzen Meer. Auch die russische Marine bereitet sich vor!

„Sie (die Russen) befolgen ihre Pläne, wir unsere“, teilte US-Konteradmiral Williamson an Bord des US-Kreuzers „Vicksburg“ mit. „Wir haben das Schwarze Meer am 3. und 4. März erreicht, unter Berücksichtigung der Konventionen von Montreux. Voraussichtlich bleiben wir für einen Zeitraum von 21 Tagen und das ist alles“, so Williamson.

„Wir haben russische U-Boote und Kampfflugzeuge gesehen, im Schwarzen Meer. Sie haben sich an die internationalen Vorgaben gehalten, was Luftraum und internationale Gewässer betrifft, genau wie wir. Alle unsere künftigen Militärübungen werden sich an diese Vorgaben halten.“

Außerdem trainieren bei dem Nato-Seemanövers alle Beteiligten für den Ernstfall. „Egal, ob es um eine humanitäre Mission oder alle anderen Einsätze geht, unsere Streitkräfte müssen vorbereitet sein und gut zusammen arbeiten können.“

Nato-Manöver nahe der Krim

Das schon bereits im letzten Jahr geplante Nato-Übungsmanöver findet in der Nähe der Krim statt. In den drei Wochen werden simulierte Anti-Luft- und Anti-U-Boot-Angriffe geprobt. Darüber hinaus auch Attacken möglicher anderer Boote. Dabei ist der Marinetanker „Spessart“ an dem Manöver beteiligt. Nach Nato-Angaben werden dabei klassische Marineeinsätze wie die Abwehr von U-Boot- und Luftangriffen geprobt. Neben Deutschland haben auch noch andere Nato-Länder Schiffe geschickt: Bulgarien, Rumänien, Italien und die Türkei haben Schiffe gesendet!

[db]

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