MS Deutschland: Vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet

a_kreuzfahrt_ms_deutschland_reederei_peter_deilmann_anlegerAm 30. Oktober 2014 hat das Amtsgericht Eutin das vorläufige Insolvenzverfahren über die MS Deutschland Beteiligungsgesellschaft mbH angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Reinhold Schmid-Sperber vom Kieler Standort der Hamburger Anwaltskanzlei Reimer Rechtsanwälte bestellt.

Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde vom Geschäftsführer der MS Deutschland Beteiligungsgesellschaft mbH Wolfram Günther beantragt. Gleichzeitig hatte Günther einen Antrag auf Beendigung der Eigenverwaltung gemäß § 270a InsO gestellt.

„Dadurch wird der Komplexität des Verfahrens Rechnung getragen – im Interesse der Gläubiger. Das Verfahren wird für die Gläubiger transparenter und Entscheidungen können nun noch schneller getroffen und umgesetzt werden als zuvor“, sagt Schmid-Sperber. Am 3. November wurde bereits das erste Insolvenzgeld an die Mitarbeiter überwiesen. „Aufgrund des vorläufigen Insolvenzverfahrens können wir jetzt mit voller Kraft an der Sanierung arbeiten. Erste Verhandlungen mit Investoren stimmen mich optimistisch.“

An den bisherigen Sanierungszielen wird festgehalten: Die anstehenden Reisen werden bis auf weiteres wie geplant durchgeführt. Darüber hinaus wird die Fortführung des Geschäfts angestrebt und ein neues Finanzierungskonzept erarbeitet, alternativ ein Käufer für Schiff und Unternehmen gesucht. Geschäftsführer bleibt Wolfram Günther. „Ich werde mit Herrn Günther weiterhin vertrauensvoll zusammenarbeiten“, sagt Schmid-Sperber.

[db]

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