Walfang auf den Färöer-Inseln: AIDA und Hapag-Lloyd meiden die Inseln im Atlantik

Naturschutz ist auch bei Kreuzfahrtreedereien wichtig und genau deswegen investieren alle bekannten Reedereien immense Beiträge zur Senkung der Schadstoffe ihrer Kreuzfahrtschiffe. Dass auch anderweitig auf Naturschutz geachtet wird, zeigt die folgende Aktion von AIDA Cruises und Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Da die Jagd auf die Grindwale vor der Küste der Färöer-Inseln zwischen Island und Großbritannien systematisch praktiziert wird, meiden beide Reedereien nun die Häfen Klaksvik und Torshavn.

Grindwaljagd hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition

Aufgrund einer langen Tradition werden jedes Jahr viele hunderte Wale getötet, seit Juni 2015 sind es bereits über 500 Stück. Naturschützer laufen schon seit Jahren gegen diese Praktik Sturm und bekommen nun namhafte Unterstützung. Die Kreuzfahrtreedereien Hapag-Lloyd und AIDA reagieren auf die aktuellen Vorkommnisse und ziehen ihre Konsequenzen: Sie fahren die oben genannten Häfen nicht mehr an! Im Fall von AIDA Cruises passiert dies bereits ab 2016, Hapag-Lloyd zieht 2017 nach und auch andere Reedereien prüfen eine Änderung ihrer Routen.

Ersatzweise soll der Hafen Kirkwall auf den Orkney-Inseln (Schottland) angesteuert werden, der ebenfalls viele wundervolle Reize für die Passagiere der Schiffe bietet. Die Stadt hat knapp über 7000 Einwohner und liegt im nördlichsten Teil Schottlands. Für Passagiere ist ein Besuch der nördlichsten Whiskydestillerien Schottlands sehr interessant. Hier könnt ihr von den milden und herben Tropfen kosten und nebenbei die verwegene Natur genießen.

Eine starke Aktion von AIDA und Hapag-Lloyd!

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