e-hoi Osterkreuzfahrt mit der MSC Poesia

Mit MSC Poesia nach Schweden und Dänemark

Mit e-hoi war ich fünf Tage lang an Bord der MSC Poesia und erlebte die Osterkreuzfahrt ab Warnemünde über Göteborg und Aarhus und wieder zurück nach Warnemünde live mit. Damit ihr einen Eindruck der Reise bekommt und selbst einschätzen könnt, ob eine Kreuzfahrt mit e-hoi und MSC für euch in Frage kommt, fasse ich euch die einzelnen Tage, sowie meine Erlebnisse vom Schiff und den verschiedenen Zielen, sowie Highlights der Reise und alles Weitere zusammen.

Inhalt

 

e-hoi Osterkreuzfahrt – Captain on board

Die Reise begann im beschaulichen Hafen von Warnemünde. Die Gäste konnten ihren ersten Abend, sowie den nächsten Tag an Bord der MSC Poesia verbringen und die zahlreichen Annehmlichkeiten an Bord voll auskosten. An Tag drei stand Göteborg auf dem Programm. Die zweitgrößte Stadt Schwedens hat so einiges zu bieten. Am nächsten Tag legte die MSC Poesia in Århus an und man hatte Zeit, die vielen Sehenswürdigkeiten der dänischen Stadt zu besuchen, bevor es am nächsten Tag schon wieder zurück nach Warnemünde ging. Captain Kreuzfahrt war für euch live dabei und hat die gesamte Kreuzfahrt mit erlebt. Ihr konntet die Reise hier über meine Website, bei Facebook oder Instagram verfolgen und könnt euch dort noch bis Freitag die Beitrage über das Schiff, die Ausflüge und die Ziele anschauen.

 

Die MSC Poesia stellt sich vor

Die MSC Poesia hat mich auf meiner Reise begleitet. Sowohl unterhaltend als auch entspannend hat das Schiff so einiges zu bieten. Dazu wurde ich von der MSC Crew immer bestens verwöhnt. Die MSC Poesia bestach unter anderem mit ihrem edlen Ambiente und der exklusiven Einrichtung. Kulinarisch war ich in diversen Restaurants bestens versorgt. Täglich konnte ich mediterrane Küche und italienische Spezialitäten sowie süße Delikatessen genießen. Als Sushi-Fan bin ich in der Kaito Sushibar voll auf meine Kosten gekommen. An den Bars und Lounges konnte ich entspannt den Abend ausklingen, mich von den faszinierenden Shows im Theater fesseln lassen, die bordeigene Diskothek unsicher machen, im Casino zocken oder durch die Bordshops bummelnFür die nötige Portion Entspannung und Fitness war ebenfalls gesorgt. Im Aurea Wellness- und Spa-Bereich konnte ich hervorragend relaxen und mich im Fitnesscenter auspowern . Außerdem sorgten drei Swimmingpools und vier Whirlpools für Erfrischung. An Bord war wirklich für jeden etwas dabei.

 

Tag 1 der Reise – Einschiffung in Warnemünde

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und Vorfreude auf die bevorstehende Osterkreuzfahrt herrschten als ich mich auf den Weg in das beschauliche Warnemünde machte. Mit dem Shuttlebus wurde ich vom Parkplatz direkt zum Hafen gebracht und bestaunte dieses atemberaubende und faszinierende Kreuzfahrtschiff. Kaum vorzustellen, dass mich dieses knapp 300 Meter lange Schiff 5 Tage lang durch die Ostsee schifft. Ich wurde von dem Personal schon beim Einschiffen ganz herzlich empfangen und fühlte mich direkt willkommen. Kaum angekommen auf meiner luxuriösen Kabine hatte ich leider nicht viel Zeit, den traumhaften Ausblick von meinem Balkon zu genießen, weil es für alle Gäste direkt zur Seenotrettungsübung ging. Diese ist für alle Passagiere auf jeder Kreuzfahrt Pflicht. Nachdem ich bestens über den Gebrauch meiner Schwimmweste aufgeklärt wurde, stand das Treffen mit dem e-hoi Reiseleiter an. Er konnte alle bislang aufgekommenden Fragen beantworten und kümmerte sich um alle weiteren Belange der e-hoi Gäste. Wieder auf meiner Kabine angekommen, meldete sich auch schon mein Magen. Im bis zu 20 Stunden geöffneten Buffetrestaurant wurde ich fündig und konnte mir, dank der Vollpension-Verpflegung an Bord, direkt den Bauch voll schlagen. Anschließend hatte ich dann etwas Zeit, um meinen Koffer auszuräumen und die MSC Poesia zu erkunden. Ich schlenderte durch die Shoppingmall, besuchte den Minigolfplatz an Deck, bestaunte das riesige Theater und vieles mehr. Schnell musste ich feststellen, hier würde mich die kommenden Tage noch so einiges erwarten.

MSC Poesia

 

Tag 2 der Reise – Seetag

Schon komisch, die Augen zu öffnen, aus dem Fenster zu schauen und zu merken, man ist auf offener See. So ging es mir heute morgen, als ich die Sonne auf dem Wasser glitzern sah und am Horizont das Ende des Ozeans kaum von dem des Himmels zu unterscheiden war. Tag zwei meiner Reise brach an und begann mit einem Frühstück. Ob Obst, Müsli, Brötchen, Croissants, diverser Aufschnitt oder Rührei und Omelett – hier war für jeden Geschmack etwas dabei. So konnte ich gestärkt in den Tag starten und machte mich auf zum e-hoi Empfang. Nach einleitenden Worten des e-hoi Reiseleiters gab es für alle Kinder noch eine Osterüberraschung, die jedes Kinderherz sofort zum Strahlen brachte. Jetzt war es Zeit für mich, die MSC Poesia zu erkunden und in vollen Zügen auszukosten. Nach einem Rundgang über das Schiff und einer anschließend entspannenden Massage im MSC Aurea Spa, schwamm ich einige Bahnen durch den Pool und sonnte mich an Deck. Dort wurde ich währenddessen bestens unterhalten. Zünftige Volksmusik und Bingo entertainten mich prächtig. Nach dem Sonnenbaden erkundete ich das Fitnesscenter an Bord, von wo aus mir ein atemberaubender Panoramablick über den Ozean geboten wurde, während ich mich vorm Abendessen noch voll auspowerte. Nachdem ich mich für das Abendessen im schicken Menurestaurant fertig gemacht hatte, war ich ganz gespannt was mich dort erwarten würde. Ein drei-Gänge-Menu, bestehend aus frischem Salat, Kabeljau und Apfelstrudel ließ mich den Tag ausklingen lassen.

MSC Poesia

 

Tag 3 der Reise – Göteborg

Früh morgens wurde ich von einem leichten Ruckeln geweckt und wusste sofort, wir fuhren in den Hafen von Göteborg ein. Ich sah von meinem Balkon und tatsächlich, der Ausblick auf das offene Meer hatte sich in eine Großstadt verwandelt. Nicht irgendeine Großstadt – Göteborg ist die wohl gemütlichste Großstadt Schwedens und besticht durch ihre malerische Altstadt und ihre zahlreichen monumentalen Statuen, sowie die vielen Flüsse und Kanäle. So hörte ich zumindest und meine Erwartungen wurden tatsächlich übertroffen. Nach dem Frühstück machte ich mich auf, um das Schiff für meinen ersten Ausflug zu verlassen. Shuttlebusse fuhren die Gäste in die Stadt, da der Hafen ca. 9 Kilometer außerhalb liegt. Nun konnte meine Stadtbesichtigung starten. Vorbei an der Innenstadt und der süßen Altstadt mit ihren vielen kleinen Läden, Boutiquen und Cafés, durch den grünen Stadtpark und Wildgehege mit Ziegen, Schafen und sogar Elchen bis hin zum Wahrzeichen Göteborgs, der beeindruckenden Poseidon Statue. Auch die berühmte Markhalle, die Stora Saluhallen, mit ihren verführerischen Auslagen und Ständen war einen Besuch wert. Die Touristen und Einheimischen saßen in der Sonne, tranken Café oder aßen Pasta. Alles hier strahlte Harmonie und Lebensfreude aus und man fühlte sich sofort willkommen. Mein Göteborg-Aufenthalt bot mir alles, was bei einem Städtetrip nicht fehlten durfte. Durch den wolkenlosen Himmel und die warmen Temperaturen wurde die Schönheit der Stadt nur noch mehr untermalt. Nach einem aufregenden Tag in Schweden machte mich auf den Heimweg, zurück an Bord. Zu „Time to say Goodbye“ von Andrea Bocelli fuhr die MSC Poesia, wie jeden Abend, aus dem Hafen aus und sorgte mal wieder für einen Gänsehautmoment.

MSC Poesia

 

Tag 4 der Reise – Aarhus

Der letzte volle Tag brach an und da war er wieder: Dieser Moment, wenn man aufwacht und genau weiß, dass mein „Hotel auf dem Wasser“ über Nacht den nächsten Hafen erreicht hat. Wir haben in Aarhus angelegt. Von herrlichstem Sonnenschein und tollem Ausblick über die Stadt wurde ich begrüßt, als ich die Gardinen meiner Balkonkabine aufzog. Sofort war klar, diese dänische Stadt vereint sowohl Hafenidylle mit jugendlicher Lebensfreude und moderne Architektur mit traditioneller Bauweise. Bevor ich das Schiff jedoch verließ, nutzte ich die Gelegenheit der ausströmenden Gäste und somit die Gunst der Stunde, das Pooldeck für mich allein zu haben. Nach ein paar Bahnen im Pool, machte auch ich mich auf die Socken und wurde an Land von einem kleinen Markt empfangen. Süße Stände mit liebevoll ausgewählter oder selbstgemachter Ware von dänischem Brot bis hin zu Schmuck und Tüchern untermalt von Livemusik, ließen meinen Landgang bereits mit einem Highlight beginnen. Aarhus hielt einiges bereit, das ich mir hätte anschauen wollen, gerade weil ich so viele Ausflugstipps erhalten habe, denen ich unbedingt nachkommen wollte. Ich entschied mich für einen Abstecher in die Gewächshäuser des Botanischen Gartens, gefolgt von einem Spaziergang zu einem kleinen Foodmarket direkt am Wasser. Durch zahlreiche Studenten wurde die Gegend mit Lebensfreude und Energie gefüllt. Diese spiegelte sich auch in der Innenstadt in kleinen Cafés und Restaurants an den malerischen Kanälen wider. In Dänemarks zweitgrößter Stadt wird aber vor allem Architektur groß geschrieben. So war ich zum Beispiel von dem Yachthafen mit seinem Wohnkomplex, dessen Häuser so konstruiert sind, dass sie wie schwimmende Eisberge aussehen, ebenso beeindruckt wie von den vielen Kirchen in der Stadt.

 

Tag 5 der Reise – Ausschiffung

Am Abend des vierten Tages hatte ich mich nochmals mit dem e-hoi Reiseleiter getroffen, um mit ihm noch letzte Fragen und Anliegen zu besprechen, bevor die letzte Nacht an Bord anbrach. Am letzten Morgen musste ich mir um mein Gepäck keine Gedanken machen. Dieses hatte ich bereits am Vorabend bei der MSC Crew abgegeben, sodass ich mich hierum nicht mehr kümmern musste, als ich morgens zum Frühstück ging. Meinen Koffer würde ich erst an Land in der Ankunftshalle wiedersehen , so wie die restlichen Passagiere und so ging die gesamte Ausschiffung reibungslos und schnell. Wir wurden in verschiedene Gruppen aufgeteilt, was den Ausschiffungprozess vereinfachte und lange Schlangen vermied. In der Ankunftshalle fand ich auf Anhieb meinen Koffer und war beeindruckt, dass dieser „Kofferservice“ so einwandfrei funktioniert hatte, wenn man die vielen Gäste an Bord bedenkt. Nicht nur mit meinem Koffer, sondern auch mit zahlreichen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck machte ich mich auf den Heimweg.

 

Fazit

Die MSC Poesia ist ein Schiff der etwas älteren Generation, was man in der Ausstattung und Einrichtung an Bord direkt merkt. Alles ist sehr bunt und doch elegant gestaltet, wie es häufig auf italienischen Schiffen der Fall ist. Das Schiff ist sehr sauber und es fällt sofort auf, dass auch auf Kleinigkeiten und Details viel Wert gelegt wird. Täglich sah man, wie sich die Crew bemühte, alles sauber und auf dem neuesten Stand zu halten, um den hohen Ansprüchen der Gäste gerecht werden zu können. Auch die Kabinen waren sehr ansprechend und geräumig gestaltet. Sie boten genügend Platz, um sich für mehrere Tage oder Wochen einrichten und zu Hause fühlen zu können, viel Stauraum für Kleidung und restliches Gepäck und einen großen Balkon (je nach Kabinentyp) mit zwei Stühlen und einem kleinen Tisch, um dort zum Beispiel beim Sonnenuntergang unvergessliche Stunden zu erleben. Der Roomservice war sehr darauf erpicht, mir den Aufenthalt so gelungen wie möglich zu gestalten und meine Kabine teilweise mehrmals täglich zu säubern – nicht auf eine aufdringliche Art und Weise, sondern vielmehr sehr bemüht und zuvorkommend. Die gesamte Crew war stets freundlich und serviceorientiert. Ob es die Kellner in den Restaurants waren, die umgehend leeres Geschirr abräumten und leere Buffetplatten innerhalb kürzester Zeit wieder auffüllten und dabei immer ein Lächeln auf den Lippen hatten, Barkeeper, die immer einen flotten Spruch bereit hielten, Sicherheitspersonal, das sogar versuchte, jeden Passagier beim Ein- und Ausschiffen nach einem kurzen Blick auf die Bordkarte beim Namen anzusprechen, oder die Herrschaften am Empfang, die jedem Gast auf englischer, italienischer oder deutscher Sprache sofort behilflich waren und aufkommende Fragen umgehend beseitigten. Auch in stressigen Situationen, so hatte ich als Gast das Gefühl, blieb das Personal an Bord stets entgegenkommend und bemüht. Da das Schiff während der Osterfeiertage sehr gut gebucht war, liefen leider einige Prozesse nicht ganz rund. Die Zeitspanne zwischen der Einschiffung und der Seenotrettungsübung war zeitlich sehr knapp bemessen. Dies war sehr schade und für den Gast eher suboptimal organisiert. Aufgrund der hohen Auslastung an Bord, war es zudem oft schwierig, jedem Geschmack gerecht zu werden. So war das Essen oftmals für mich persönlich nicht reichhaltig und abwechslungsreich genug. Mit wenigen Abstrichen war die gesamte Kreuzfahrt jedoch sehr erholsam und voller schöner Erlebnisse. Auf dieser Osterkreuzfahrt durfte ich mit e-hoi sowohl Schwedens als auch Dänemarks schönste Seite entdecken und viele tolle Momente mitnehmen. Vor allem aber das unbeschreibliche Gefühl, auf dem offenen Meer zu gleiten und am Horizont den Sonnenuntergang zu bewundern ohne jegliches Zeitgefühl und Alltagssorgen.