AIDA Cruises und die Meyer Werft in Papenburg: Neue Schiffe Made in Germany?!

ack-kreuzfahrt-aida-aidaprima-4AIDA lässt AIDAprima in Japan bauen. Die Auslieferung des neuen Kreuzfahrtschiffs verzögert sich jedoch, wie AIDA mitteilte. Eigentlich sollte das neue Schmuckstück im März 2015 in Dienst gestellt werden. Nun startet die Jungfernreise erst im Oktober kommenden Jahres in Japan. Zufrieden sind die Verantwortlichen bei AIDA in Rostock mit dieser Tatsache sicherlich nicht. Klar: Qualität geht vor… Aber Termintreue ist ein hohes Gut. Schließlich kostet eine Umplanung auch jede Menge Geld.

AIDA-Sprecher Hansjörg Kunze sagt nichts!

Unter diesen Vorzeichen ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass mehrere Medien spekulieren, dass AIDA die nächsten Kreuzfahrtschiffe wieder bei Meyer in Papenburg bauen lassen wird. Selbst der NDR mutmaßt: „Sind die Papenburger Meyer Werft und der Rostocker Kreuzfahrtanbieter AIDA bald wieder Partner?“ Bis in Jahr 2011 habe AIDA Cruises alle Schiffe im Emsland bauen lassen. Dann sei die Entscheidung für Mitsubishi Heavy Industries gefallen und AIDAprima wird derzeit in Nagasaki gebaut. Der NDR erkundigte sich bei AIDA-Sprecher Hansjörg Kunze. Doch der wiegelte ab. Man werde solche Gerüchte nicht kommentieren. Auch ein zweites Schiff soll noch in Japan gebaut werden. Ob’s danach weitere Flottenmitglieder geben wird, wollte Kunze dem öffentlich-rechtlichen Online-Portal nicht beantworten. Meine Einschätzung: Natürlich! Fraglich ist, wo diese Schiffe dann gebaut werden!

STX Werft: Meyer kauft 70 Prozent

a_kreuzfahrt_meyer_werft_tuev_rheinlandAuch aus Papenburg ist zu diesem Thema kaum etwas zu erfahren: Sprecher Peter Hackmann bestätigte zwar die Vermutung, dass man mit AIDA Cruises in regelmäßigem Kontakt stehe – aber was heißt das schon!? Auch ich rufe immer mal wieder in der Firmenzentrale am Strande an. Immerhin: Es gäbe keine neuen Entwicklungen, hieß es aus Papenburg. Der NDR zitiert Hackmann zudem mit der vielsagenden Aussage: „Immerhin haben wir sieben Schiffe gemeinsam gebaut.“ Natürlich seien weitere gemeinsame Projekte vorstellbar. „Ob und wann, ist allerdings völlig offen“, so Hackmann gegenüber NDR.de

Bis 2019 sind die Auftragsbücher bei Meyer gut gefüllt. Aber da geht sicher noch etwas. Denn seit dem Zusammenschluss mit STX in Finnland, wo bekanntlich TUI Cruises die Mein Schiff 4 (und Mein Schiff 4 und Mein Schiff 6) bauen lässt, haben sich weitere Möglichkeiten ergeben. Fachleute sind sich sicher: Das Knowhow beim Bau von Kreuzfahrtschiffen ist ein dickes Pfund, mit dem die Meyer Werft Weltmarktführer ist.

[db]

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