Reisebericht: Tag 5 auf der Mein Schiff 1 von den Kanaren mit Agadir – Land in Sicht: Santa Cruz auf Teneriffa

a_anton_halbmayr_meinschiff1Als alter Seebär bin ich ja gerne auf den Weltmeeren unterwegs. Ich hatte aber offen gestanden so meine Bedenken, ob ein Seetag meinem alten Freund Fabian gut tun würde. Aber er hat den Tag wunderbar überstanden. Als dann am fünften Tag unserer gemeinsamen Kanaren mit Agadir-Kreuzfahrt auf der Mein Schiff 1 aber wieder Land in Sicht war, waren wir beide ganz zufrieden. Bisher war ich immer wieder gern nach Gran Canaria gekomen… Aber auch Teneriffa zeigte sich von der besten Seite. Wir legten noch vor Sonnenaufgang an – das Manöver war ruhig und leise. Wir warteten gespannt auf die Durchsage des freundlichen Kreuzfahrtdirektors (Foto re. oben) – ehe wir von Bord konnten. Das Schiff sei nun von den Behörden freigegeben und man könne nun an Land gehen, erklärte Anton Halbmayr aus allen Lautsprechern. Das taten wir dann auch! Aber alles der Reihe nach: Hier ist er; der Reisebericht von Tag 5 auf der Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 1 – Land in Sicht: Santa Cruz auf Teneriffa von Fabian. Viel Spaß beim Lesen! :)

a_meinschiff1_kanaren_teneriffa1Captain Kreuzfahrt riss mich recht unsanft aus dem Schlaf. Ich solle mal schnell auf den Balkon kommen. Schöner kann Tag 5 auf der Mein Schiff 1 eigentlich doch gar nicht anfangen, oder? Na gut, ich trottete in Richtung Balkon und konnte es kaum glauben: Da parkte doch allen ernstes die AIDAstella rückwärts hinter uns ein! Was für ein Manövere. Etliche Blitzlicher schossen mit entgegen – und auch viele Tui Cruises-Gäste waren schon auf Deck und auf den Balkonen dabei, dieses Ereignis zu fotografieren. Einfach toll! Danke, dass du mich geweckt hast, Captain.

a_meinschiff1_kanaren_teneriffa6Über Teneriffa hatte ich im Vorfeld schon einiges im Internet gelesen: Ich wollte viel entdecken, am liebsten alles auf einmal. Den höchsten Berg Spaniens, den Pico del Teide, am liebsten im Alleingang besteigen und dann noch einen Abstecher in den Loro Parque machen… Doch dann kam alles irgendwie anders. Die Landausflüge von Tui Cruises hatten wir leider nicht im Vorfeld gebucht und so war kein Platz mehr für uns frei. Einzig beim Ausflug durchs Orotava-Tal und in die Hafenstadt Puerto de la Cruz (in der auch viele Deutsche den Winter verbringen) waren noch zwei Plätze frei und Captain Kreuzfahrt war sofort dabei. Wir frühstückten heute im La Vela Bistro auf Deck 11, weil hier schon ab 6.30 Uhr Brot, Brötchen und mehr zu haben sind. a_meinschiff1_kanaren_teneriffa7Einfach toll, wie unsere Gastgeber auf die Bedürfnisse der Gäste eingehen – ohne, dass man irgend etwas sagen muss. Kugelrund gegessen ging’s dann zum Treffpunkt in der wunderschönen Tui-Bar und im Bus raus aus dem Hafen.

Unser Guide, der schon im Bus auf uns wartete, erklärte uns alles über „seine Insel“. Der Mann – locker Mitte, Ende 50 – vermittelte den Charme eines Kunst interessierten Bildungsbürgers mit dem gesunden Bewusstsein, kulturell ganz schön viel drauf zu haben. Schade, dass er uns nur gelegentlich an seinem Wissen Teil haben ließ. a_meinschiff1_kanaren_teneriffa2Unser Guide in Marokko war deutlich redseeliger – hatte aber nicht so viel zu sagen. Na ja, so unterschiedlich sind die Menschen eben. Wir bummelten durch Orotava – eine schnuckelige Kleinstadt mit vielen Holz-Balkonen, für die der Ort wohl bekannt ist. Nach einem Abstecher in einen Innenhof mit prächtigem Balkon besuchten wir eine Kirche, den Botanischen Garten und schließlich die Promenade der Hafenstadt Puerto de la Cruz. Vor allem der Garten war beeindruckend. Pflanzen aus allen Teilen der Welt wurden hier zusammen getragen, um sie ans Mikro-Klima auf den Kanaren zu gewöhnen. Palmen, die man sonst nur aus Florida oder Kalifornien kennt, aber auch Gehölze und Stauden aus Asien und Südamerika waren zu sehen. Herrlich – für Menschen, die sich mit so etwas auskennen. Wir trafen auf eine geführte Tour durch den Garten. Wer allein – wie wir – los geschickt wird, findet das alles zwar ganz toll… Aber irgendwie mehr auch nicht. Trotzdem waren wir mit dem Landausflug zufrieden. a_meinschiff1_kanaren_teneriffa3Gab es doch viel zu sehen. Auch die Promenade war toll. Ein Fisch-Spa bot seine Dienste an. Nach viel Lauferei hätte man fast in die Versuchung kommen können, die eigenen Füße im Aquarium zu versenken und die kleinen Fische an der Haut knabbern zu lassen. Aber ich hatte da auch irgendwie keine Lust drauf. Fische, die Käse fressen?! Nicht wirklich, oder? :)

A propos (fr)essen… Langsam wurden wir hungrig. Und als ob unser Guide hätte hellsehen können, ging’s schon wieder zurück zum Schiff. Wir aßen im Cliff 24-Grill zu Mittag – nur schnell etwas auf die Hand – und gingen dann wieder in die Stadt für einen Bummel.

a_meinschiff1_kanaren_teneriffa5Mittlerweile hatte auch die Costa Classica im Hafen angelegt – ein Schiff ganz ohne Balkon-Kabinen… Da war ich irgendwie ganz zufrieden, bei Tui Cruises gebucht zu haben. In Teneriffa gab es viel zu entdecken. Zwar hatten viele Geschäfte geschlossen (Siesta), aber ein gemütlicher Park und das berühmte Schnell-Restaurant „Zum Goldenen M“ boten gratis W-Lan und die Möglichkeiten, ein bisschen abzuschalten. Schnell noch ein paar Postkarten geschrieben, eine sogar danz digital mit dem Smartphone und einem individuellen Foto von uns verschickt, und dann war auch dieser Tag schon wieder rum. Auf dem Rückweg zum Schiff hielten wir noch kurz an – machten zwei, drei schöne Bilder von unserem schwimmenden Hotel und gingen an Bord und aßen im Atlantik zu Abend. Ein tolles Menü – diesmal eine frei gewählte Mischung aus Ganz schön gesund- und klassischem Menü. Einfach toll.

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Die Mein Schiff 1 wurde 1996 in Dienst gestellt, 2009 in der Lloyd Werft Bremerhaven umgebaut und bietet auf 13 Decks alle Annehmlichkeiten, die ich selbst in meinen künsten Träumen nicht erwartet hätte. Eine schwimmende Stadt auf dem Ozean – wo sich das Schiff gerade befindet, ist jederzeit im Netz zu sehen.

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In fünfeinhalb Wochen im Trockendock wurden an die Ex-Celebrity Galaxy 200 Balkone angebaut und 202 verlängert und in Veranda-Kabinen umgewandelt.Weil das Gewicht stieg, musste ein fast 400 Tonnen schwerer Stahlunterbau, derDucktail, der hier im Bild gut zu erkennen ist, angebracht werden werden.

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