Seenot vor Sylt: Mannschaft der Pidder Lüng rettet zwei Männer an einem Offshore-Windpark

Nicht nur aus der Karibik gibt es Berichte von spektakulären Rettungsaktionen. Auch in Deutschland sind die Retter der Deutschen Gesellschaft zur Rettungs Schiffsbrüchiger DGzRS tagtäglich im Einsatz, um Menschen in (See)Not zu helfen. So auch kurz nach Mitternacht am Mittwoch, 26. Februar 2014. Die Besatzung des Seenotkreuzers Pidder Lüng hat zwei Mitglieder der Besatzung eines Arbeitsfahrzeugs am Offshore-Windpark Butendiek abgeborgen. Abbergen ist der seemannschaftliche Ausdruck für „von einem Schiff übernehmen.“

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Stationiert ist die Pidder Lüng in List auf Sylt. Um 0.33 Uhr hatte der Kapitän des Arbeitsschifs Beaufort die Seenotleitung Bremen der DGrRS alarmiert. Ein Mann habe sich bei Arbeiten an Bord schwer am Bein verletzt. Der andere Seemann habe einen Schock erlitten. Details nannnte die Pressestelle der Seenotretter in ihrer Mitteilung nicht. Zum Zeitpunkt des Unglücks befand sich das Schiff etwa 25 Seemeilen, etwa 45 Kilometer, westlich von Sylt in der Nähe des Offshore-Windparks.

Sofort lief die Pidder Lüng aus und erreicht die ihr entgegen kommende Beaufort um 1.47 Uhr. Bei recht ruhiger See und nur mäßigem Wind aus Südsüdost verlief die Übergabe der Verletzten zügig und reibungslos. Sie wurden von den Seenotrettern betreut, bis sie um 2.50 Uhr in List an den Rettungstransportwagen übergeben werden konnten.

 

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