Endlich Ruhe an der Kaikante: Der Tarifkonflikt im größten Ostsee-Hafen gilt offiziell als beigelegt

Im Tarifkonflikt bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft wurde eine Einigung erzielt. Das Gesamtpaket der Tarifvereinbarungen zum Abschluss der Lohntarifverhandlungen 2012 mit Ausnahme der Arbeitnehmersicherung LHG wird von den Parteien unterschrieben, sobald die Mitgliederversammlung von ver.di zugestimmt hat. Ulfbenno Krüger freut sich über das Ergebnis: „Unsere Mitarbeiter haben in den letzten Monaten trotz der ungelösten Tarifsituation sehr professionell gearbeitet. Die Einigung ist jetzt ein positives Signal, nicht nur nach außen, sondern auch nach innen.“

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Die Tarifauseinandersetzung hatte teilweise zu großer Verunsicherung der Kunden des Lübecker Hafens geführt. Geschäftsführer Sebastian Jürgens  erleichtert: „Es kehrt endlich wieder Ruhe an der Kaikante ein. Unsere Kunden haben über Jahre hinweg vor allem unsere Zuverlässigkeit geschätzt, diese ist nun voll und ganz wiederhergestellt.“

In der letzten Gesprächsrunde zeigten alle Parteien ihren unbedingten Willen, den Hafenkonflikt vom Tisch zu bekommen. Durch erfolgreiche Moderation von Peter Reinhardt (Mitglied des Aufsichtsrates der LHG) wurde nunmehr ein Ergebnis erreicht. Jürgens: „Kundenfreundlichkeit soll und muss ganz oben stehen, denn nur so können wir Lübeck als einzigartigen Bündelungspunkt für Ladung weiterentwickeln.“

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH ist der größte deutsche Ostseehafen. Von den vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist ein zuverlässiger Partner der Papier- und Automobilindustrie.

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