MSC Kreuzfahrten plant den Bau von zwei neuen Kreuzfahrtschiffen: Vor-Vertrag mit STX France

Große Pläne für die italienische Familien-Reederei! Heute unterzeichneten MSC Cruises und die Werft STX France eine Absichtserklärung über den Bau von zwei Kreuzfahrtschiffen sowie über eine Option für zwei weitere Neubauten. Die ersten beiden Schiffe dieser Order werden die Flotte von MSC Cruises bis 2019 ergänzen. Die Vertragsunterzeichnung fand im Hôtel de L’Industrie in Paris in Anwesenheit von Gianluigi Aponte, Präsident der MSC Group, Laurent Castaing, General Manager von STX France, sowie Pierre Moscovici, dem französischen Wirtschafts- und Finanzminister, statt. Ebenfalls zugegen waren Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises, und Gianni Onorato, CEO von MSC Cruises.

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Wachstum und Fortschritt zeichnen MSC seit seiner Gründung aus. Die Einführung der neuen Schiffsklasse bekräftigt unser Bekenntnis zu weiterem Wachstum und nachhaltiger Entwicklung von MSC im Kreuzfahrtmarkt. MSC Cruises wird seine Kapazität mit den Neubauten um 31 Prozent ausbauen: Wir werden unser Angebot an Bord umfassend erweitern und damit neue Horizonte erschließen. Zudem rüsten wir das Unternehmen für die Zukunft, um für die weltweit steigende Nachfrage gewappnet zu sein“, sagte Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises. „Einmal mehr hat sich unsere langjährige Partnerschaft mit der Werft STX als Schlüsselfaktor für diese Pläne erwiesen.“

„Wir sind sehr stolz darauf, diese neue Schiffsgeneration für unseren langjährigen Partner MSC Cruises bauen zu dürfen. Wir haben eine große Forschungs- und Entwicklungsleistung – insbesondere in zukunftsweisende Umwelttechnologien – sowie viel Zeit in das Design investiert, um zu gewährleisten, dass die neuen Flaggschiffe von MSC Cruises einzigartig sein werden. Die letzten Verhandlungsschritte waren in Anbetracht der heutigen Wettbewerbssituation in der weltweiten Schiffsbauindustrie eine ganz besondere Herausforderung. Ich möchte betonen, dass die Tarifvereinbarungen, die wir mit unseren Gewerkschaften getroffen haben, ausschlaggebend dafür waren, dass heute diese Absichtserklärung unterschrieben werden konnte“,  sagte Laurent Castaing, General Manager von STX France.

Die beiden Neubauten sollen 2017 bzw. 2019 ausgeliefert werden. Sie sind 315 Meter lang und 43 Meter breit, verfügen über 167.600 BRZ und umfassen 2.250 Gästekabinen sowie 820 Crewkabinen. Damit bieten sie Unterkünfte für rund 5.700 Passagiere und 1.536 Mitarbeiter.

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„Der neue Schiffstyp wird das größte Kreuzfahrtschiff sein, das jemals von einem europäischen Schiffseigener gebaut wurde, und zudem neue Maßstäbe in Vielseitigkeit und Flexibilität setzen: Es kann nicht nur fast alle Häfen und Destinationen der Welt anlaufen, sondern wird auch außergewöhnliche Einrichtungen an Bord aufweisen. Die beiden neuen Schiffe werden – typisch für MSC – herausragende Entertainmentangebote sowie eine erstklassige gastronomische Vielfalt bieten. Neben einem größeren Theater wird es einen spektakulären Vergnügungspark inklusive einem Wasserpark unter freiem Himmel geben, der mit einer über zwei Decks verlaufenden Innenpromenade verbunden ist“, erklärte Gianni Onorato, CEO von MSC Cruises.

Weitere Besonderheiten der Schiffe sind speziell designte Familienkabinen sowie ein erweiterter MSC Yacht Club. Der in sich abgeschlossene private Club auf den exklusiven Vordecks wird dann mit einem größeren Sonnendeck, einer privaten Lounge, einem Restaurant und Maisonette-Suiten ergänzt. Der neue Schiffstyp ist das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses im Rahmen des STX Ecorizon-Programms. Diese neue Schiffsgeneration wird sauberer, effizienter und hochtechnisiert sein. Die Schiffe sind frei von Wasseremissionen, gleichzeitig wird das Rumpf- und Antriebssystem für eine höhere Energieeffizienz und niedrigeren Energieverbrauch optimiert. Durch die Installation von Scrubbern können Abgase neutralisiert werden, und die CO2-Emissionen unterschreiten die aktuellen internationalen maritimen Vorschriften.

Das Vertragsvolumen umfasst 16 Millionen Arbeitsstunden für STX France und seine Subunternehmer, davon entfallen 9 Millionen auf den ersten Neubau und 7 Millionen auf den zweiten Bau. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2015 geplant. Der Vertrag wird bindend, sobald die Finanzierung abgesichert ist.

 

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