Allure of the Seas kommt im Februar ins Trockendock – Schaden an einem von drei Antrieben

Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Allure of the Seas, muss für eine Woche in die Werft. Wie Royal Caribbean International mitteilt, gibt es Probleme mit dem Antrieb. Der riesige Kreuzer wird im Grand Bahama Shipyard auf den Bahamas in Stand gesetzt und kommt so schon ein Jahr früher ins Dock als geplant. Einer der drei Antriebsmotoren macht Schwierigkeiten. Die Experten gehen von einer Abnutzung des Lagers aus. Derzeit fährt die Allure of the Seas mit verminderter Geschwindigkeit über die Sieben Weltmeere.

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Gäste, die im Februar kommenden Jahres eine Tour geplant haben, sind betroffen. Diese Kreuzfahrt entfällt. Ihnen werden sämtliche Kosten erstattet, zudem können sie zum gleichen Preis eine andere Route wählen. „Wir bedauern, dass wir unseren Gäste nicht die Kreuzfahrt ermöglichen können, auf die sie sich gefreut haben“, sagt Adam M. Goldstein, President & CEO von Royal Caribbean International. „Wir verstehen, dass die Urlaubszeit unserer Gäste sehr kostbar ist und ich kann versichern, dass uns diese Entscheidung nicht leichtgefallen ist. Es ist uns jedoch sehr wichtig, dass die Allure of the Seas ihre Höchstgeschwindigkeit zurückerlangt, damit sie ihren Gästen weiterhin einzigartige Kreuzfahrten ohne Einschränkungen bescheren kann.“

ab_royal_caribbean_international_seilrutscheTrotz der Lagerabnutzung in einem der drei Antriebe sind alle Motoren voll funktionsfähig, sodass es keine Auswirkungen auf die Manövrierfähigkeit des Schiffes oder die Sicherheit der Gäste und Crew gibt. Da es jedoch Auswirkungen auf die Geschwindigkeit hat, fährt die Allure of the Seas mit reduzierter Geschwindigkeit. Dies vermindert die Abnutzung und stellt sicher, dass alle drei Antriebsmotoren bis zur Reparatur ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen. „Die Allure of the Seas hätte weiterhin mit reduzierter Geschwindigkeit fahren können, wir möchten das Problem jedoch so schnell wie möglich zu beheben“, sagt William D. Baumgartner, Senior Vice President of Marine Operations von Royal Caribbean Cruises Ltd. „Wir haben zahlreiche Reparaturmöglichkeiten abgewogen. Die einzige zufriedenstellende Lösung war, das Kreuzfahrtschiff vorübergehend ins Trockendock zu holen.“

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